Saturday, March 6, 2010

HaxoGreen 2010 - A hacker's summercamp


After last year's initial success, the Luxembourgian Hackerspace syn2cat and the Chaos Computer Club Lëtzebuerg, once again organize a summer-camp for hackers and technology enthusiasts from Luxembourg and its surroundings.

HaxoGreen 2010, a pun on the leetspeak term 'h4x0r3d' will take place from July 22nd till July 25th in the southern town Dudelange in Luxembourg.

Whether you want to attend lectures and workshops, hack on your projects or just share 3 midsummer nights outdoors, socializing with other hackers, artists and geeks, HaxoGreen is the place to be. No need to be a 1337 H4X0r, we welcome all inquisitive people from around the globe.

Registration for HaxoGreen is open since February 23rd and early registration is highly recommended as there's only a limited number of tickets available. The camp is a comparatively small and cosy event that lives from its visitors participation. You may submit your lecture or workshop idea on the following or other topics at the camp's Participate! page:
  • Green IT and Green Hacks
  • Virtualized Environments
  • Cloud Computing
  • Darknets and Hackerspaces
  • Computer Security Incident Response and Mitigation
  • Do-it-yourself Science
  • Molecular Gastronomy
  • Wilderness Survival Tactics
  • Amateur Robotics
  • Radio and Mobile Communications (GNURadio, etc.)
  • Electronic Art (vj, dj, installations etc.)
  • Net Neutrality, Intellectual Property and Privacy Aspects
  • Active/Liquid Democracy and Political Activism
  • Sustainable Housing and eco-friendly Living
Hope to see you there!

Tuesday, February 23, 2010

ÖBB - ihr freundlicher Bahn-Dienstleister

Man lässt sich als Bahnreisender ja so manches gefallen und fährt dann doch spätestens zwei Monate später doch wieder mit der Bahn, weil es ja so gut wie keine Alternativen gibt, zumindest nicht für (fast) militante Autoverweigerer.

Die Bahn gibt jedoch immer noch ihr Bestes, dass die Vorbereitung aufs Reisen so nervenaufreibend wie möglich wird. Ich habe heute mal wieder versucht, der ÖBB ein Sparschienen-Ticket abzukaufen. Ok, ich muss zugeben, ein kleines Pebkac Problem hat es schon gegeben, aber wer hätte gedacht, dass man stur auf "Kreditkarte - Visa" beharren muss, auch wenn die ÖBB-Seite die Auswahl freundlicherweise wiederholt wieder auf Mastercard zurückstellt. Ja, Ausdauer und Durchsetzungskraft muss man haben.

Auf jedenfall versuche ich mich hin und wieder daneben auch als Automaten-Don-Quichote oder butlerianischer Jihadist, der gegen die Verautomatisierung der gesamten Finanz- und sonstiger Dienstleistungen antritt und bin daher mal gemütlich (sprich im Eiltempo) zum Bahnhof in die Schalterhalle gelatscht.

Ich wollte ganz unschuldig wissen wann, zwischen Donnerstag und Samstag, ich per Sparschiene am günstigsten Reisen könnte, doch die freundliche ÖBB-Angestellte hat mich darauf hingewiesen, dass ich mich für einen Tag entscheiden sollte, und das möglichst rasch, denn man schließe immerhin in 4 [sic!] Minuten. Die ÖBB scheint für ihre Mitarbeiter ein sehr flexibles System vorgesehen zu haben, bei dem man immer nur eine einzelne Fahrt abfragen kann. Da darf man sich als Kunde schon sehr glücklich schätzen, per Internet einen ganzen Tag auf einmal abfragen zu dürfen und dann auch noch per Mausklick auf einen anderen Tag zu wechseln.

Tja, liebe ÖBB, wenn man das ganze Geld für Manager-Gehälter, dubiose Immobilien-Geschäfte und die Überwachung der Mitarbeiter ausgibt, dann bleibt halt für die Mitarbeiter oder die von ihnen zu bedienende Software nicht mehr viel übrig. Dafür habe ich durchaus Verständnis. Ich habe ja auch Verständnis dafür, dass die Züge der Deutschen Bahn bei Schneefall nicht mehr fahren, schließlich hat man auch da das Geld für die Wartung der Loks wo anders gewinnbringend anlegen müssen...

Auf jeden Fall gab es dann anscheinend auch die von mir ausgewählte Verbindung (Ab 02:17) über Salzburg nicht, weil es Sparschiene Tickets ja nur für "verkehrsübliche" Strecken gibt. Mein Hinweis darauf, dass es dieses Ticket online gibt, wurde mit einem sehr zuvorkommenden "Wenn du's online sickscht, kannst du dirs ja auch da kaufen!" und "Des muss a Fehler im Internet sein." quittiert. Ich armer Tor war mir ja zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass es die Bezahlmethode über VISA nur für besonders hartnäckige Kunden gibt.

Nun denn, ich bin jedenfalls immer wieder froh, mich einen zufriedenen Kunden der verschiedenen europäischen Bahnbetriebe nennen zu dürfen.